| Häufig gestellte Fragen (FAQ) |
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| Lautsprecherboxen |
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Unter passiver Betriebsart ist der
normale Anschluß der Lautsprecherbox an eine
Musik- Wiedergabeanlage zu verstehen, die u.a. aus
einem Receiver, einem Vollverstärker oder einer
Vor-Endverstärkerkombination besteht.
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Der Biwiring-Betrieb entspricht im
wesentlichen dem normalem Passiv-Betrieb; der
Tiefton- sowie der Mittelhochtonzweig der in der
Lautsprecherbox eingebauten Frequenzweiche werden
jedoch über separate Kabel von einem
Stereoverstärker oder zwei Monoendstufen
angesteuert.
* Mit Intermodulationen ist
immer da zu rechnen, wo Frequenzgemische nichtlineare
Bauteile passieren müssen. Selbst Kabel sind nur
oberflächlich im Audio-Bereich als linear zu
betrachten (siehe auch
Skineffekt)
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Von einer teilaktiven Betriebsart
ist dann zu reden, wenn unter Umgehung der in der
Lautsprecherbox eingebauten Frequenzweiche eine
Konfiguration benutzt wird, die u.a. aus
Vorverstärker, externem aktivem Frequenzfilter
und jeweils mindestens zwei Endverstärkern pro
Kanal besteht.
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Der Biamping-Betrieb ist eine
Mischung aus Biwiring und teilaktivem Betrieb und
eigentlich die konsequente Weiterführung des
Biwiring-Prinzips.
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Viele, vor allen Dingen
höherwertige, Lautsprecherboxen benötigen
eine gewisse Einspielzeit, bis sie optimal klingen.
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Eines der größten
Herausforderungen im Leben eines engagierten
Musikliebhabers ist die richtige Plazierung der
Lautsprecherboxen. Dazu gibt es im Internet eine
Reihe von klugen Hinweisen seitens der Hersteller und
des Fachhandels. Theoretisch ist die Sache klar.
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Die Beurteilung einer
Lautsprecherbox ist nur in Zusammenhang mit dem Raum,
in dem sie spielen soll, zu sehen. Soll an einem
Hörplatz ein bestimmter Schalldruck erzeugt
werden, hängt die dafür erforderliche
akustische Ausgangsleistung des
Lautsprechers u.a. vom Hörraumvolumen und
-bedämpfung ab, da sich zunächst der
Schalldruck im Raum gleichmäßig verteilt
(das Problem der Raumresonanzen
und Reflektionen mal außen vor gelassen).
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Weithin unterschätzt (auch
bei vielen Lautsprecherherstellern) ist die Bedeutung
eines konstanten
Impedanzganges bei Lautsprecherboxen.
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Vielfach bestehen
Mißverständnisse über die Art der
Schallführung bei TMR-Lautsprechern. Der
Tieftonbereich arbeitet weder nach dem
Baßreflex- noch nach dem
Transmission-Line-Prinzip. Beide Prinzipien wurden
von uns schon vor 25 Jahren als für hochwertige
Musikwiedergabe ungeeignet erachtet.
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Für die elektrische
Belastbarkeit eines Lautsprechers gibt es zwei
wesentliche Kriterien: die maximale thermische
Belastbarkeit und der maximal zulässige
Membranhub.
mit dP/Pges = Terzteilrauschleistung/Gesamtrauschleistung = proz. Anteil am Gesamtsignal und fm = Terzmittenfrequenz Aus der Tabelle ist ersichtlich,
daß der extreme Tiefbass sowie vor allen Dingen
der Hochtonbereich sehr wenig belastet werden.
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Elastische Füße mit
Federeigenschaften sind nach unserer Erfahrung mit
Erfolg nur sehr bedingt einsatzbar. Mag sein,
daß in Fällen, wo der Fußboden
derartig schwingfähig ist, daß bei Betrieb
der Lautsprecher die Tassen in den Schränken
tanzen, die Verwendung von schwingfähigen
Füßen Erleichterung bringt, z.B. bei
Dielenfußböden.
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Für eine erfolgreiche An-
oder Entkopplung der Hifigeräte an bzw. von
ihren Unterlagen durch Spikes oder andere Untersetzer
sind die Materialeigenschaften der beteiligten
Werkstoffe zu beachten.
Möchte man zwei Stoffe zwecks Schallleitung ankoppeln, so müssen die Schallkennimpedanzen der beiden beteiligten Stoffe möglichst gleich, bei einer Entkopplung möglichst unterschiedlich sein.
So ergeben sich dann interessante
Kombinationen bei der Verwendung von z.B. Spikes:
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Oft und gerne wird über Vor-
und Nachteile von Aktiv-Lautsprecherboxen diskutiert
(und über deren Überlegenheit
gegenüber passiven Konzepten). Hierbei handelt
es sich um Konstruktionen, bei denen die einzelnen
Teilbereichslautsprecher von separaten
Endverstärkern, die sich in der Regel mit im
Lautsprechergehäuse befinden, versorgt werden.
Zusammenfassend läßt
sich sagen, daß es hier wie überall nicht
auf das Prinzip, sondern auf die Ausführung
ankommt.
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Grundsätzlich sollte jedes
Audiogerät frequenzunabhängige
Übertragungseigenschaften haben.
Der normale Wohnraum liegt von
seinen Eigenschaften irgendwo zwischen beiden
Messorten.
abhängt, sollte jetzt mal
vernachlässigt werden.
Dann gibt es auch noch die Frage
der persönlichen Preferenzen, die u.a. auch vom
Grad der Hörbildung abhängen.
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Ein Anwendungsbereich von
digitalen Signalprozessoren (DSP) ist die
Manipulation von Audiosignalen zum Zwecke der
Korrektur raumbedingter linearer
Frequenzgangverzerrungen und anderer Probleme wie
z.B. gleichmäßige akustische Ausleuchtung
unter Berücksichtigung unterschiedlicher
Laufzeiten beim Einsatz von mehreren Schallquellen.
Im professionellen Bereich wird diese
Möglichkeit gerne und oft beim Einsatz in
großen Räumen wie Theatern, Kinos und
Vortragssälen mit Erfolg angewendet.
1. Das für die Korrektur
nötige Ist-Signal wird per Mikrofon (also an
einem punktförmigen, fast eindimensionalem
Meßpunkt) aufgenommen, während das
hinterher abgestrahlte Schallfeld des Lautsprechers
mehrdimensional ist. Auf die Abhängigkeit der
Meßergebnisse durch unterschiedliche
Mikrofonpositionen wurde schon im vorangegangenen
Beitrag hingewiesen.
2. Eine Auslöschung infolge
einer Raumresonanz wird man nicht durch
entsprechende Anhebung des Pegels ausgleichen
können, da dann in gleichem Maße wie der
Pegel auch die entsprechende Auslöschung
steigen wird. Die Raumpunkte, wo der Schalldruck
bei einer bestimmten Frequenz z.B. ein Minimum
infolge Raumresonanz annimmt, liegen geometrisch
fest und lassen sich auch durch einen DSP nicht
beeinflussen.
3. Bei modernen Raumprozessoren
wird Amplitude und Phase des Schalldruckpegels per
FFT (Fast Fourier Transformation) gemessen. Als
Anregungssignale werden Impulse und Rauschen
verwendet. Als besonderes Feature wird folglich
beim Einsatz von digitalen Raumprozessoren darauf
hingewiesen, daß im Gegensatz zu analogen
Equalizern auch im Zeitbereich Korrekturen gemacht
werden können.
4. Ein aus audiophiler Sicht schwerwiegender und meistens nicht beachteter Punkt ist die Tatsache, daß z.B. bei einer frequenzabhängigen Anhebung auf digitaler Seite das Gesamtsignal um mindestens den gleichen Betrag abgesenkt werden muß, um eine Übersteuerung zu vermeiden. Das geht nicht ohne Bit-Verlust (ca. 1 Bit bei jeweils 6dB Absenkung des Gesamtpegels), so daß bei größeren Korrekturen mit Informationsverlust des Nutzsignals gerechnet werden muß. 5. Ein weiterer Punkt ist das
Richtverhalten einer Lautsprecherbox, welches durch
die Entzerrung natürlich nicht verändert
wird. Von der Abstrahlrichtung abhängige
Änderungen des Frequenzganges können
durch die Entzerrung nur für eine
Hörposition exakt korrigiert werden.
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Den Steckverbindungen zwischen
Lautsprecherkabel und Lautsprecherbox sowie
Lautsprecherkabel und Verstärkerausgang kommt
eine nicht unwichtige Rolle zu.
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| Verstärker |
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Es wäre einfach, wenn man im
Audiobereich ein Kabel nur mit elektrischen
Parametern (Induktivität, Kapazität,
Widerstand) beschreiben könne und danach sagen
könne, wie das Kabel bei verschiedenen
Abschlußparametern zu klingen hat. So weit ist
man leider noch nicht. Jedes Kabel ist unter
anderem als ein Filter zu betrachten.
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Wir haben bei den
TMR-Verstärkern großen Aufwand (den unsere
Kunden letztendlich auch bezahlen) getrieben, um das
Audio-Signal vor Störeinflüssen, besonders
hochfrequenter Art, zu schützen. Dazu
gehört beispielsweise die separate Kapselung der
einzelnen Kanäle und Netzteile, die sehr
aufwendige elektronische Vollstabilisierung der
Netzteile und beim Vorverstärker TMR CA 1 der diskret
aufgebaute taktfreie AD-Wandler für die
Lautstärkeregelung.
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Der Eingangswiderstand von 32 kOhm
bei den TMR-Endverstärkern stellt einen guten
Kompromiss zwischen Kompabilität mit
Nicht-TMR-Geräten und erzielbarer
Klangqualität dar. Im Low-Impedance-Mode
läßt sich die Eingangsempindlichkeit beim
TMR SMA 1 auf
-20 dB absenken. Natürlich muß der
Lautstärkesteller des Vorverstärkers
(z.B.TMR CA 1)
entsprechend weiter aufgedreht werden. Gleichzeitig
wird auch der Eingangswiderstand der TMR SMA 1 auf
10 kOhm herabgesetzt. Dies bedeutet für die
Vorstufe eine erhöhte Lieferung von Strom und
Spannung gegenüber dem Normalbetrieb.
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Symmetrische Schaltungs- und
Leitungsführung sind in der letzten Zeit weit
verbreitet.
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Viele Audiogeräte verfügen über eine Standby-Schaltung, die dazu führt, daß ein bestimmter Teil des Gerätes immer Betrieb ist - sei es, um auf die Betätigung der Fernbedienung zu reagieren oder sei es, um einen Endverstärker kontrolliert "hochzufahren". |
| Racks und Regale |
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Ein weithin unterschätztes
Moment bei der Einrichtung einer
Musikübertragungsanlage ist der Standort der
Geräte, bzw. des Geräte-Racks. Besonders
der Standort eines (Vinyl)Plattenspielers im Raum ist
von elementarer Bedeutung für die erzielbare
Klangqualität.
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| Netzfilter |
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Diese Frage kann nur durch einen
Versuch beantwortet werden:
Ein übliches Netzfilter
vernichtet keine HF-Störungen (z.B. durch
Verheizen), sondern reflektiert
sie in Richtung Störungsquelle zurück.
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Die Wirkung moderner Netzfilter
besteht in der Hauptsache in der Reflektion
der Störungen infolge einer gezielten
Impedanzfehlanpassung. Je besser die Filterwirkung,
d.h. je höher die Dämpfung des Filters, je
größer der Grad der Reflektion. Das klingt
für technisch halbwegs vorgebildete Leser erst
einmal überraschend, hätte er doch hier
eine Erklärung aufgrund Tiefpassverhaltens
erwartet. Selbstverständlich sind die Netzfilter
formal als Tiefpassfilter aufgebaut, aber die
eigentliche Wirkung beruht eben auf einer
möglichst hohen Impedanzdifferenz zwischen Netz
und Filter.
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Analysiert man die
Störanteile der Netzspannung, die von
Ladevorgängen im Netzteil des angeschlossenen
Geräts herrühren, wird man feststellen,
daß diese in einem Frequenzbereich von
500 Hz bis 25 kHz auftreten.
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Durch den Einsatz von
Entstörmitteln ergibt sich in der Regel eine
klangliche Veränderung. Gäbe es sie nicht,
bräuchte man keine Netzfilter. Die klangliche
Veränderung beruht allein auf der Abwesenheit
von hochfrequenten Störanteilen und nicht auf
einer gerätespezifischen Netzfiltereigenschaft,
da das Audiosignal nicht durch ein Netzfilter direkt
beeinflußt wird.
Netzfilter, Netzkabel und
Steckdosenleisten klingen nicht und verändern
auch nicht das Audiosignal.
War die betreffende
Musikwiedergabekette vorher (ohne Netzfilterung)
halbwegs optimal abgestimmt, d.h. die einzelnen
Komponenten wurden so ausgewählt, daß
bestimmte Klangeigenschaften der Geräte sich
gegenseitig kompensieren,
muß nach Einsatz eines (funktionierenden)
Netzfilters damit gerechnet werden, daß diese
Kette wieder neu abgestimmt werden muß,
um ein homogenes Ergebnis zu gewährleisten.
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Natürlich stellt sich die
Frage, warum man Netzfilter nicht gleich direkt in
die Geräte einbaut.
Positioniert man ein Netzfilter außerhalb des Gerätes und verbindet dieses mit einem Absorptionskabel vom Typ TMR NK2, so können eigenerzeugte Störungen auf dem Weg zum und vom Netzfilter deutlich durch Absorption innerhalb der Ferritummantelung des Kabels verringert und in ihrer Rückwirkung auf das Gerät begrenzt werden. |
| Netzkabel |
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Ein Netzkabel hat (zur
Überraschung vieler etwas unbedarfter
Hörer) sehr wohl einen (wenn auch indirekten)
Einfluß auf das resultierende Klanggeschehen.
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Bei vielen handelsüblichen Hifi-Geräten wie CD-Playern, Tuner und preiswerten Verstärkern und Receivern trifft man bei der Netzzuleitung häufig auf zweipolige flache Netzstecker, sogenannte Euro-Stecker. Der Schutzleiter "fehlt" hier anscheinend. Dieser Stecker kann in allen europäischen Ländern verwendet werden. Durch schrägstehende teilisolierte Stifte soll ein ausreichender Kontakt auch bei unterschiedlichen Steckdosen gewährleistet sein. Diese Anschlußart ist nur für Ströme bis 2.5A zulässig (entspricht einer Leistungsaufnahme von knapp 600W) und daher nur bei Geräten mit entsprechend niedrigem Stromverbrauch (wie o.a.) anzutreffen. |
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Eine potentielle
Störgröße mit klanglichen
Auswirkungen stellt die Potentialdifferenz zwischen
dem Gehäuse und dem Schutzleiter dar.
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Bei TMR-Netzfiltern und
Steckdosenleisten ist die richtige Phase wie folgt
gekennzeichnet:
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Um die Stecker zu markieren,
benötigen Sie Klebepunkte, Klebstreifen,
Colli-Marker oder ähnliches, einen
handelsüblichen Phasentester, einen "Direction
Finder" oder einen Wechselspannungsmesser
(Multimeter) und Isolierband.
Weitere Tips:
Bei Geräten, die keinen
Schutzleiteranschluß am Netzstecker haben
(Europa-Stecker), und bei denen trotz
Netzsteckerumdrehens keine Potentialdifferenz
meßbar ist, ist es gleichgültig, welche
Stellung der Netzstecker hat.
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Eine vorhandene Abschirmung des
Netzkabel sollte grundsätzlich nur an einer
Seite des Kabels mit dem Schutzleiter verbunden
werden.
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| Netz allgemein |
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Unser Stromversorgungsnetz hat eine frequenzabhängige Impedanz (Innenwiderstand), die aus einem ohmschen und einem induktiven Anteil besteht (DIN VDE 0838):
Der induktive Anteil entspricht etwa 1 mH. Bei Drehstromnetzen liegen die typischen Werte um
bzw.
Man kann daher folgende Werte als typisch ansehen:
Zur
Filterberechnung wird im allgemeinen daher ein
Mittelwert der Impedanz von 50 Ohm und
22 µH angenommen.
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Hier soll jetzt natürlich
nicht die interne Gerätestromversorgung
besprochen werden, sondern nur die Maßnahmen,
die man als Endverbraucher zu Hause zum Betrieb einer
möglichst ungestörten Stromversorgung der
Audiokomponenten beitragen kann.
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Schmelzsicherungen wird im
allgemeinen weniger negativer Einfluß auf den
Klang als Sicherungsautomaten nachgesagt. Das ist
nicht verwunderlich, vergleicht man die
Funktionsweise und Konstruktion beider Geräte.
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| Steckdosenleisten |
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Elektrotechnisch gesehen ist die
Antwort einfach:
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Unsere Steckdosenleisten sind seit
1990 auf dem Markt. Nach zehn Jahren Laufzeit gibt es
seit dem Jahre 2000 verbesserte Versionen von TMR.
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| Leitungen |
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AWG = American Wire Gauge |
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Kabelverbindungen zwischen
Audio-Komponenten verändern den Klang.
mit
mit
Bei Silber
muß für ror = 0.95
(siehe Tabelle) eingesetzt werden,
also
Eine kurze Rechnung bei einem
Kupfer- bzw. Silber-Leiter gibt ein paar
Anhaltswerte:
Ein paar Rechenbeispiele (man
setze Werte aus entsprechender
Tabelle ein) belegen, daß bei einem idealen
Leiter (Supra-Leiter) die Eindringtiefe bei jeder
Frequenz = 0 ist, d.h. der gesamte
Energietransport findet außerhalb des
Leiters statt, während bei einem sehr schlechtem
Leiter die Eindringtiefe sehr groß ist. Dies
gilt übrigens gleichermaßen für
elektrische wie auch magnetische Felder.
mit
Es sei hier nochmals betont,
daß die eigentliche
klangverändernde Wirkung des Skin-Effekts
sicherlich nicht die reine Widerstandserhöhung
ist. Dazu später.
mit
mit
(Maxwellsche Beziehung) als
(quadratischer) Brechungsexponent betrachtet werden.
Hiermit wird das Maß der Reflexion bzw.
Absorption aufgrund unterschiedlicher Materialien der
beteiligten Grenzflächen gekennzeichnet.
mit
Verglichen mit der
Ausbreitungsgeschwindigkeit in einem Isolator bewegen
sich die Felder in Kupfer äußerst
gemütlich.
1. Die idealen Leiter
für den Audio-Bereich sind nicht dicker als
0.3 mm, damit sich die elektromagnetische
Energie möglichst außerhalb des Leiters
ausbreiten kann.
6. Die Leiter sollten
kanalweise symmetrisch und möglichst
gleichlang verlegt werden.
Natürlich gibt es noch
weitere Forderungen, die hier noch nicht erwähnt
worden sind: niedrige LC-Werte und Unempfindlichkeit
gegen mechanische Schwingungen (Mikrofonie).
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Oft wird der Wellenwiderstand
eines Kabel als charakteristischer Wert genannt.
Der Wellenwiderstand ist unabhängig von der Länge der Leitung, hängt in der Hauptsache nur vom mechanischen Aufbau der Leitung ab und berechnet sich bei hohen Frequenzen unter Vernachlässigung der Verluste in erster Näherung
mit
mit
mit
mit
c. zwei konzentrisch ineinander
liegende kreisförmige Zylinder
(Koaxialkabel):
Für sehr tiefe Frequenzen (also auch Audiobereich) berechnet sich der Wellenwiderstand annähernd mit
mit
mit
mit
Berücksichtigt man die Verluste (bei niedrigen und mittleren Frequenzen), so ergibt sich folgendes Bild:
mit
mit
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Kabelkapazitäten
verändern in Verbindung mit dem jeweiligen
Eingangs- bzw. Ausgangswiderstand des verbundenen
Gerätes die resultierende
Übertragungsbandbreite.
mit
Nachfolgend ein paar Werte für CINCH und XLR, bzw. Vorverstärker mit niedriger Ausgangsimpedanz:
Aus obenstehender Tabelle ist
leicht ersichtlich, daß bei modernen
Verstärkerkonstruktionen mit
Ausgangsimpedanzen unter 100 Ohm die
Leitungskapazität selbst bei
größeren (wohnraumüblichen)
Längen und hochkapazitiven Leitungen keine
Rolle mehr spielt.
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Eine gänzliche andere
Bedeutung als bei NF-Kabeln hat
die Kabelkapazität bei Lautsprecherleitungen.
mit
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Sehr viele Hersteller halten sich
(aus vielerlei Gründen) bedeckt, wenn es um
physikalische Grundlagen ihrer Kabelkonstruktionen
geht.
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Traditionelle Hauptzielsetzung bei
der Auswahl von Lautsprecherkabeln ist i.a. die
möglichst bruchlose Integration in eine
bestehende Kette.
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Jedes Audiokabel verändert
auf mehr oder weniger subtile Weise das
transportierte Audiosignal.
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NF-Kabel, d.h. Lautsprecherkabel
und die Verbindungsleitungen zwischen den
übrigen Geräten, verändern im Laufe
ihre ersten Einspielzeit in gewissen Maße ihre
Klangeigenschaften.
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Zu den meistunterschätzten
Klangeinflußquellen innerhalb einer
Musikwiedergabeanlage gehören die Steckverbinder
an den Verbindungskabeln zwischen den Geräten,
wie z.B. Cinch (ausgesprochen übrigens
"szinsch" und nicht "schinsch" oder "kinsch")
oder RCA, XLR, Bananenstecker oder Kabelschuh.
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Bei der Konfiguration der
Hifi-Anlage und der Aufstellung der einzelnen
Komponenten stellt sich oft die Frage:
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Um es gleich vorweg zu nehmen: direkt bei TMR in Berlin. |
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Das TMR Ramses hat einige sehr gute Eigenschaften, eine davon ist ohne jeden Zweifel die extrem geringe Induktivität. Vielleicht ist sogar dieser Faktor in hohen Maße für die außerordentlichen Klangeigenschaften des TMR Ramses mitverantwortlich. |
| Allgemeines |
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Die Schallausbreitung in Luft ist temperaturabhängig. Bei hohen Temperaturen ist die Geschwindigkeit höher, bei tieferen kleiner.
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Das Ziel aller Bemühungen
beim Aufbau einer (audiophilen) Musikwiedergabeanlage
sollte letztendlich immer eine ausgewogene und
neutrale Wiedergabe sein, die allen Arten von Musik
gleichermaßen gerecht wird. Dazu ist
unabdinglich die Neutralität aller beteiligten
Komponenten erforderlich, damit dem zu
übertragendem Musiksignal nichts
hinzugefügt oder entfernt wird.
Erst wenn diese beiden Punkte
erledigt sind, kann man daran gehen und den Rest bzw.
Hauptteil der Musikwiedergabeanlage betrachten. Sind
die beiden ersteren Punkte nicht erledigt, wird man
immer wieder zu Fehlurteilen und damit u.U. sehr
teuren Fehlkäufen bei den restlichen Komponenten
gelangen.
Es muß hier jedoch
nochmals ausdrücklich betont werden, daß
ebenso wie bei Netzfiltern primär nicht die
eingesetzte Steckdosenleiste den Klang
verändert, sondern ausschließlich das
Vorhandensein bzw. die Abwesenheit von elektrischen
Störkomponenten das Audiosignal
beeinflußt.
3. Der klangliche Einfluß
von Kabelverbindungen zwischen den
Geräten ist nicht nur bei sehr hochwertigen
Anlagenkonfigurationen von nicht zu
unterschätzender Bedeutung. Bei einigen Anlagen
findet man hier den Hauptanteil der
Kompensationsmaßnahmen versammelt.
4. Bei einigen Geräten
verändert sich die Klangcharakteristik in
Richtung ruhiger, dumpfer bis hin zu langweiliger,
wenn man die Gehäuse durch entsprechendes
Dämpfungsmaterial wie Bitumenplatten oder
einfache Beschwerung mechanisch
"entdröhnt".
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Eine Anleitung hierfür und weitere Hinweise finden Sie in der Bedienungsanweisung für unsere Audio-Test-CD. |
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Ein immer wiederkehrendes Ärgernis beim Betrieb einer Musikwiedergabeanlage ist in der Regel schlecht aufgenommenes Quellmaterial (bzw. Aufnahmen, die einem aus diesen und jenen Gründen nicht zusagen). Jeder hat solche Platten im Schrank zu stehen und findet sich notgedrungen damit ab. Legt man sich dann "bessere" Komponenten zu, kann es passieren, daß "gute" Aufnahmen noch besser und "schlechte" Aufnahmen noch schlechter klingen. Wenn Sie Anlagen oder Komponenten testen wollen, nehmen Sie nicht Ihre Lieblings-CDs oder besonders gut aufgenommmene Quellen (frei nach dem Motto: "Da kann die Anlage mal zeigen, was sie kann."), sondern lieber besonders schlechte oder schwierige Aufnahmen (frei nach dem Motto: "Mal sehen, was sie nicht kann."). Einen chaotischen Klangbrei zu ordnen, um etwas Sinnvolles herauszudividieren, ist schwieriger als eine sowieso geordnete Situation noch geordneter erscheinen zu lassen. Bei einer neuen Anlage kommt daher nicht umhin, seine sämtliche Tonquellen alle noch einmal durchzuhören, speziell diejenigen, die bisher trotz guter Interpreten wegen ihrer Tonqualität ein Mauerblümchendasein in der hintersten Ecke des Plattenschrankes fristen mußten. |
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Bei vielen Musikliebhabern wird
obiges Thema noch immer kontrovers diskutiert.
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Beide Begriffe werden in
Zusammenhang mit hochwertiger Musikwiedergabe oft in
einem Atemzug genannt, sind allerdings nur in einigen
Bereichen deckungsgleich.
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Ein allseits erklärtes Ziel
der Musikwiedergabe durch technische Geräte ist
die "Neutralität".
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Die real erzielbare optimale
Abhörlautstärke hängt zunächst
natürlich von den örtlichen und technischen
Gegebenheiten ab und wird daher in der Praxis nicht
überall zu verwirklichen sein. Zum einen
muß in der Regel Rücksicht auf Nachbarn
und Familienmitglieder genommen werden, zum andern
sollte auch die Kombination
Lautsprecherboxen-Verstärker technisch in der
Lage sein, einen ausreichenden Schalldruck
verzerrungsfrei zu erzeugen.
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Die zum Betrieb einer
Musikwiedergabeanlage erforderliche
Verstärkerleistung hängt i.A.
Wie man leicht erkennen kann, benötigt man zur
jeweiligen Verdoppelung des Schalldrucks
(+6 dB) jeweils die vierfache
Verstärkerleistung.
Dies ist allerdings nur eine sehr grobe Einschätzung, da in der Praxis die erforderlichen Verstärkerleistungen noch von sehr vielen anderen Parametern abhängen. Ein wichtiger Faktor ist der Dynamikbereich des Programmmaterials (Vinyl-Platte, CD). Moderne Musikaufnahmen sind aus vielerlei Gründen derartig komprimiert, so daß zwischen Spitzen- und Mittelwert nur 5-10 dB Dynamikabstand zu finden sind. Das bedeutet z.B. bei einem mittleren Abhörpegel von 90 dBA, für den eine Verstärkerleistung von 5 W erforderlich ist, daß der Verstärker über Spitzenreserven von 50 W verfügen sollte, um die auftretenden Impulsspitzen verzerrungsfrei zu übertragen. Bei hochwertigem Programmmaterial kann allerdings der Abstand zwischen Spitzen- und Mittelwert durchaus 20 dB betragen, so daß in diesem Fall schon 500 W Verstärkerreserven angesagt wären. In der Praxis reichen aber übliche 100 W Verstärkerleistung aus, wenn dafür gesorgt wird, daß die mittlere Leistungsaufnahme der Lautsprecherboxen 1 W nicht übersteigt (oder man hört eben entsprechend leiser). Es lohnt sich also durchaus, auf eine hohe Empfindlichkeit der Lautsprecherboxen zu achten. Eine Erhöhung der Empfindlichkeit um 3 dB entspricht einem um die Hälfte verringertem Leistungsbedarf. In diesem Zusammenhang ernüchtert auch die Tatsache, daß zwischen Verstärkerleistungen von 100 W und 150 W (oder z.B. 40 W oder 60 W) nur fast bedeutungslose 1.76 dB Schallpegeldifferenz liegen. Doch das ist leider noch nicht alles, was man bei der Verstärkerdimensionierung zu berücksichtigen hat. Die genannten 100 W beziehen sich z.B. auf eine Messung der Verstärkerleistung an einem Lastwiderstand von 8 Ohm. Ein Verstärker, der nominal 100 W an 8 Ohm liefert, benötigt dafür bei einer zulässigen minimalen Nominalimpedanz von 6.4 Ohm 4.42 A, bzw. einen Spitzenstrom von 6.25 A. Die Impedanz von Lautsprecherboxen ist in der Regel nie konstant, so daß in der Praxis auch die Impedanz auf ein Drittel oder weniger ihres Nominalwertes absinken kann. Somit wird ein Spitzenstrom von 16 A erforderlich. Um hier dann verzerrungsfrei zu arbeiten, ist der somit dreifache Wert des normalerweise erforderlichen Stromes (und damit die dreifache Leistung) nötig. Dies würde mehr den tatsächlichen Anfordernissen entsprechen. Rechnet man noch ein paar übliche Reserven dazu, so kommt auf einen erforderlichen Spitzenstrom von ca. 25 A (wie gesagt, bei einem 100 W-Verstärker !). Dieser Spitzenstrom sollte dann auch mindestens 200 ms lang vom Verstärker geliefert werden können, statt der von der Norm (IHF 202) geforderten 20 ms. Grundsätzlich ist also der Gesamtverlauf der Impedanzkurve der Lautsprecherboxen von elementarer Bedeutung für die Verstärkerwahl. Ein konstanter Impedanzgang erleichtert hier viel und bringt klangliche Vorteile. Ein weiterer Punkt in diesem Zusammenhang hängt mit der Konstruktion des Tieftonbereichs der Lautsprecherboxen zusammen. Man unterscheidet hier in diesem Zusammenhang mechanisch oder elektrisch gebremste Systeme. Beide Systeme unterscheiden sich auch im Wirkungsgrad. Elektrisch bedämpfte Systeme verfügen i.a. eher über einen hohen Wirkungsgrad, während mechanisch bedämpfte Systeme aufgrund ihrer hohen mechanischen Verluste und kleinen Magnetantriebe meist einen niedrigen Wirkungsgrad haben. Elektrisch gebremste Systeme erzeugen aufgrund ihres starken Antriebs (Magnet) eine sehr hohe Gegen-EMK, die bei der Resonanzfrequenz zu einer hohen Impedanzspitze führt. Dies führt im Bereich des Hauptleistungsbedarfs zu einem verringertem Strombedarf, der wiederum bestimmten Verstärkern, die hohe Spannungen, aber wenig Strom liefern, wie z.B. Röhrenendstufen, aber auch vielen Transistorverstärkern, zu gute kommt. Mechanisch gebremste Systeme zeichnen sich durch eine geringe Impedanzerhöhung bei der Resonanzfrequenz aus und fordern daher dem Verstärker viel Strom ab. Hier sind geringere Spannungen und dafür vergleichsweise höhere Ströme zum stabilem Betrieb erforderlich. So ist dann auch ohne weiteres ersichtlich, daß nicht jede Lautsprecherboxenkonstruktion mit jeder Verstärkerkonstruktion harmonieren muß. Hier hilft nur Ausprobieren vor Ort. In diesem Zusammenhang sollte auch noch die Erfahrungstatsache berücksichtigt werden, daß auch der Klang des Verstärkers in engen Zusammenhang mit seiner maximalen Ausgangsleistung zu sehen ist. Pauschal läßt sich sagen, daß kleine (d.h. mit geringer Ausgangsleistung) Verstärker im Mittelhochtonbereich ihre klangliche Stärken, im Tieftonbereich dagegen ihre Schwächen haben, während es bei leistungsstarken Verstärkern in der Regel genau umgekehrt ist. Dies hängt u.a. auch damit zusammen, daß bei leistungsstarken Verstärkern in der Stromverstärkungsstufe viele Halbleiter parallel geschaltet werden müssen, deren Kapazitäten sich dann addieren und zu einer niedrigen Grenzfrequenz führen können. Auch aus diesem Grund lohnt es sich, auf hohe Empfindlichkeit der Lautsprecher zu achten (an dieser Stelle einmal davon abgesehen, daß Lautsprecher mit hohem Wirkungsgrad auch handfeste klangliche Vorteile haben). Ein weiterer Punkt ist die Bedämpfung des Hörraums. Je stärker diese ausgeführt ist, desto mehr Leistung ist erforderlich, um einen bestimmten Schalldruck am Hörplatz zu erzeugen. Dämmt man den Hörraum, um z.B. sich die Nachbarn akustisch vom Leib zu halten, muß man auch selbst mit einer verringerten Abhörlautstärke leben können. Erhöht man nämlich diese jetzt auf den Wert vor Bedämpfung des Hörraums, kommen die Nachbarn wieder in den (zumeist unerwünschten) gleichen Hörgenuß wie zuvor. Außer, daß mehr Leistung im Lautsprecher und Verstärker verheizt wurde (von den Kosten der Bedämpfung mal abgesehen), ist nichts passiert. Wenn man Glück hat, ist nur eine frequenzselektive Dämpfung im Tieftonbereich nötig. Man linearisiert den Frequenzgang im eigenen Hörraum und entspannt nebenbei das Verhältnis zu seinen Nachbarn. Allerdings muß auch hier aufgepasst werden, da einige Dämpfungsmaßnahmen auf einer besseren Anpassung an die Schallkennimpedanz der Wand des Hörraumes basieren und somit den Schalldurchgang durch die Wände erleichtern ;). Was können wir aus alledem erkennen? Zuviel Verstärkerleistung kann es nicht geben, wenn, dann eher zu wenig. Neben der reinen Leistung ist vor allen Dingen die Stromlieferfähigkeit des Verstärkers wichtig. Es kommt auf das optimale Zusammenspiel zwischen Lautsprecher, Verstärker und Raum an. Nur bei genauer Kenntnis aller Parameter der an der Kette beteilgten Komponenten (einschließlich Raum) läßt sich eine halbwegs genaue Abschätzung des Leistungsbedarf machen, ansonsten muß ausprobiert werden. |
| Raumakustik |
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Natürlich ist das Thema zu
komplex, um es hier an dieser Stelle halbwegs
vollständig abhandeln zu können. Aber ein
paar Tipps und Hinweise können schon in vielen
Fällen weiterhelfen und zudem zu einem
Gefühl und damit Verständnis, für das,
was sich akustisch im Raum tut, verhelfen.
Eine wichtige Rolle spielen
hierbei natürlich die
Raumabmessungen und die daraus resultierenden Raumresonanzen.
Der erste Punkt ist
verhältnismäßig einfach (sofern man
genug Freiheitsgrade im Raum hat) zu beachten.
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Eine Grundvoraussetzung für
einen guten Hörraum liegt in der möglichst
gleichmäßigen Verteilung der Raum
auftretenden stehenden Wellen oder
Raumresonanzen.
Man setze einen Wert für die
Höhe (z.B. 2.5 m) ein und multipliziere
dann die Tabellenwerte von Breite und Länge mit
dem eingesetztem Wert für die Höhe (z.B.
Breite = 1.14 × 2.5 m = 2.85 m,
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Jeder Hörraum besitzt als
Eigenschaft eine Reihe von Resonanzfrequenzen, bei
denen an unterschiedlichen Stellen im Hörraum
Schalldruckminima und -maxima auftreten. Diese werden
durch stehende Wellen gebildet, deren Frequenz
jeweils von den Raumabmessungen abhängt.
mit
1. nx=1,
ny=0, nz=0
2. nx=0, ny=1, nz=0 3. nx=0, ny=0, nz=1 Es ergeben sich gerundet folgende
Resonanzfrequenzen: 34 Hz, 43 Hz und
57 Hz.
1. nx=1,
ny=1, nz=0
2. nx=0, ny=1, nz=1 3. nx=1, ny=0, nz=1 Es ergeben sich gerundet folgende
Resonanzfrequenzen: 55 Hz, 71 Hz und
67 Hz.
1. nx=2,
ny=0, nz=0
2. nx=0, ny=2, nz=0 3. nx=0, ny=0, nz=2 berechnet.
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Zur Bedämpfung störender
Raumresonanzen lassen sich mit einigem Erfolg
Helmholtz-Resonatoren einsetzen. Voraussetzung ist
aber die genaue Kenntnis der entsprechenden
Resonanzfrequenz. Diese sollte daher vorher
meßtechnisch festgestellt werden.
mit
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Die größte
Schallabsorptionsfläche A bei gleichzeitiger
Breitbandigkeit erreicht man, wenn das
Resonatorvolumen V möglichst groß
gewählt wird. Das bedeutet aber, daß
große Resonatorhalsquerschnitte bzw. geringe
Resonatorhalslängen zu realisieren sind.
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